Citys und alte Städte - Sofia

"Sofia wächst, aber ältert nicht", so der Wappenspruch. Wenn auch die verschiedenen römischen, byzantinischen und mittelalterlichen Baurelikte, sowie deren unterschiedliche Baustile eine lange und bewegte Geschichte bezeugen, ist von dem Ruhm der weit zurückliegenden Vergangenheit dennoch nur wenig geblieben. Die prächtige Grunderzeit-Architektur von Sofia ist in die Jahrzehnte nach der Befreiung Bulgariens zu datieren. Die architektonisch verspielt-verzierten Gebäude der Jahrhundertwende (an deren Stück sichtlich der Zahn der Zeit nagt) stehen in lebhaftem Kontrast mit den breiten, teilweise dreispurigen Boulevards.
Die engen Verbindungen zu Russland zeigen sich augenfällig bei verschiedenen öffentlichen Gebäuden der Hauptstadt, besonders bei der Alexander-Newski-Gedächtniskirche, erbaut im neobyzantinischen Stil vieler russischer Großkirchen.
Das Leben in den Großstädten des Landes hat sich in den Nachwendejahren einer sichtbaren Metamorphose unterzogen: Neues Unternehmertum zeigt sich allerwärts in den entstandenen Bars und Straßencafes; bunte Verkaufsstände reihen sich an den Straßen und in den Parkanlagen, wo alles mögliche, von Fruchten bis zu Erzeugnissen des Kunsthandwerks, gewissermaßen zum Mitnehmen im Vorübergehen verkauft wird.
Die alljährlichen Festspiele "Sofioter Musikwochen" im Juni bieten das Beste aus der Welt der Musik. Das Herz der Stadt schlagt lebhaft bis spät in die Nacht, und ob Sie ein klassisches Konzert oder eine Oper besuchen oder bis zum Umfällen bei moderner Pop-Musik die Nacht durchtanzen wollen, für jeden ist etwas im Angebot.